Reporting oder Business Intelligence? Der Unterschied und was Sie brauchen
Reporting beantwortet wiederkehrende Fragen mit festen Berichten: Wie steht der Monat, welche Filiale liegt unter Plan? Business Intelligence (BI) ist der Oberbegriff für alles, womit ein Unternehmen seine Daten auswertet — vom Standardbericht bis zur freien Analyse, in der jemand Fragen stellt, für die es noch keinen Bericht gibt. Reporting ist also ein Teil von BI. Welcher Teil für Sie wichtiger ist, entscheidet über das passende Werkzeug.
Die Begriffe kurz erklärt
Reporting (Berichtswesen)
Gestaltete Berichte, die regelmäßig dieselben Fragen beantworten — als Seite im Portal, als PDF oder Excel, oft automatisch per Mail an viele Empfänger.
Business Intelligence (BI)
Der Sammelbegriff für Auswertung von Unternehmensdaten: Reporting, Dashboards, Analyse, oft mit einem Data Warehouse dahinter. Der Begriff ist im deutschen Sprachraum weiter üblich, auch in Ausschreibungen.
Self-Service-BI
Fachanwender bauen ihre Auswertungen selbst, meist per Ziehen und Ablegen auf einem vorbereiteten Datenmodell — das Kernversprechen der großen Analyseplattformen.
Analytics
Oft als moderner Nachfolger von BI genannt, meist breiter gemeint: Analyse bis hin zu Statistik, Prognose und Verfahren mit künstlicher Intelligenz.
Woran Sie erkennen, was Sie brauchen
- Reporting reicht, wenn die Fragen feststehen: Monatsberichte, Kennzahlen je Bereich, Listen für Vertrieb oder Lager — und wenn die Ergebnisse regelmäßig an viele Menschen gehen sollen, jeder mit seinen eigenen Zahlen.
- Eine Analyseplattform lohnt sich, wenn viele Fachanwender selbst neue Fragen stellen, Daten aus vielen Quellen frei kombinieren oder eigene Datenmodelle bauen sollen.
- Beides zusammen ist häufig: Die Standardberichte und ihre Verteilung laufen in einem Berichtssystem, die freie Analyse in einem Analysewerkzeug für die, die es brauchen.
Wo Databula Reporting steht
Databula Reporting ist ein Berichtssystem: Berichte und Dashboards im Browser gestalten, im eigenen Portal mit Rechten je Ordner veröffentlichen und automatisch verteilen — bis zu 10.000 Empfänger je Lauf, jeder mit seinen Zahlen. Mit Kennzahl-Kacheln, 14 Diagrammtypen, Pivot-Tabellen, Filtern und Drilldown deckt es auch den Teil von BI ab, der wiederkehrende Fragen beantwortet. Ein Werkzeug für freie Self-Service-Analyse auf eigenen Datenmodellen ist es nicht. Es läuft auf Ihrem eigenen Server, mehr dazu unter Reporting ohne Cloud.
Häufige Fragen
- Ist „Business Intelligence“ ein veralteter Begriff? Nein. Neben ihm sind Begriffe wie Analytics, Data Analytics oder Self-Service-BI üblich geworden, ersetzt haben sie ihn nicht. Im Mittelstand und in Ausschreibungen ist „BI“ nach unserer Erfahrung weiter der gängige Oberbegriff.
- Brauche ich ein Data Warehouse? Für Reporting nicht unbedingt. Databula Reporting liest direkt aus Ihren Datenbanken, Dateien und REST-Schnittstellen. Ein Data Warehouse lohnt sich, wenn Sie Daten vieler Systeme zusammenführen lange Zeitreihen unabhängig vom laufenden System halten oder das laufende System von Auswertungen entlasten wollen; dann wird es eine der Datenquellen.
- Was ist der Unterschied zwischen Dashboard und Bericht? Ein Dashboard zeigt wenige Kennzahlen auf einen Blick, ein Bericht geht in die Tiefe und ist oft zum Drucken oder Verschicken gedacht. In Databula Reporting sind beides Berichte; mehr unter Kennzahlen visualisieren.
- Wir haben schon eine BI-Plattform. Wozu dann ein Berichtssystem? Häufig für die Verteilung: gestaltete Berichte zeitgesteuert an viele Empfänger, jeder mit seinen eigenen Zahlen, als PDF oder Excel. Wie sich Databula Reporting von verbreiteten Systemen unterscheidet, zeigen die Vergleiche.
Unsicher, was zu Ihnen passt?
Beschreiben Sie uns Ihre Berichte, wer sie bekommt und welche Fragen offen bleiben. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung — auch wenn ein anderes Werkzeug besser passt.
Text: Frank Glück, glueck.it. Stand: 14.10.2026. Zurück zum Seitenanfang